Berlin Tag 1

Mi 5. Januar 2005 abends 

Die Fahrt nach Berlin hat wunderbar geklappt. Wir brauchten für die ziemlich genau 600 km ziemlich genau 7 Stunden; Start war um 9.30 Uhr und Ankunft gegen 16.30 Uhr.

 

Wir wurden sehr freundlich empfangen und bekamen ein wahres Luxuszimmer: „rooming in“ was heißt, ein Bett für Jannik und ein Bett für mich (ein echtes, richtiges Bett, keine Bandscheinbenvorfall-Liege) und sonst ist niemand im Zimmer. Sogar unser eigenes Bad haben wir. Wer Kinderkliniken kennt weiß diesen Komfort wahrlich zu schätzen. 

Nach der Ankunft wurde Jannik von einer herbei eilenden Ärztin untersucht (wer Kinderkliniken kennt, der weiß, manchmal wartet man mit seinem Gepäck noch die eine oder andere Stunde, bis einem die Schwester überhaupt „guten Tag“ sagt). 

Ich wurde über Details der Operation aufgeklärt. Jannik wird direkt nach der OP auf die Kinderintensivstation verlegt werden, wo er die nächsten drei bis vier Tage genauestens überwacht werden wird. Dort kann ich den ganzen Tag bei ihm sein, nur nachts nicht. Wenn aber was wäre, könnte ich jederzeit zu ihm. Neben einem venösen Zugang, der etwa 5 Tage liegen soll, wird er auch noch mit einer Magensonde und einem Blasenkatheter wach werden. Ich schätze mal, dass der Katheter dazu gedacht ist den Patienten frühzeitig zu motivieren allein aufs Klo gehen zu wollen, denn aufstehen soll Jannik nach der OP so schnell wie möglich. 

Nach der Untersuchung bezogen wir unser Luxus-Komfort-Zimmer bekamen was zu essen und schliefen schon gegen 20.00 Uhr ein.


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